FAQ - Häufig gestellte Fragen

Photovoltaik

Verbraucht die Herstellung nicht mehr Energie als letztendlich eingespart wird?

Die energetische Amortisationszeit, d.h. die Zeit, bis sich die (fossile) Energie, welche für die Produktion benötigt wurde, durch die Produktion grüner Energie eingespart wurde, ist abhängig von der jeweiligen Technologie sowie der Region und den damit einhergehenden Witterungsbedingungen. 

In Deutschland liegt die energetische Amortisation zwischen 2,5 und 5,5 Jahren. Die Produktion von monokristallinen Modulen ist aufwändiger als die von polykristallinen Modulen oder Dünnschichtmodulen, welches die Amortisationsrate beeinflusst. In jedem Fall wird die Primärenergie, die für die Produktion benötigt wurde, zurückgewonnen. Die Umweltbilanz ist daher sehr gut.

Liefert die Sonne genügend Energie?

Die Sonne liefert etwa 10.000 Mal mehr Energie, als wir verbrauchen können. Anders gesagt, in 40 Minuten liefert die Sonne so viel Energie wie wir sie in einem Jahr auf der ganzen Welt brauchen. Also, ja! Die Sonne liefert genügend Energie!

Was passiert im Winter? Wie funktioniert eine PV Anlage ohne Sonne?

Die Technologie der Photovoltaik filtert das Sonnenlicht und wandelt es in nutzbare Energie (Strom) um. Auch im Winter scheint die Sonne, denn die Tage sind relativ hell. Zwar ist die direkte Sonneneinstrahlung wesentlich geringer als im Sommer, aber auch diffuse Sonneneinstrahlung kann von den PV-Modulen in Energie umgewandelt werden. Die Wolken, die Atmosphäre und auch der weiße Schnee reflektieren das Licht und liefern so indirekte Strahlung. Der Wirkungsfaktor ist geringer als bei strahlend blauem Himmel mit hohem Sonnenstand und somit hohem Einstrahlungswinkel, dennoch ernten die Module Licht.

Wichtig ist lediglich darauf zu achten, dass die Module nicht zu lange verdeckt oder beschmutzt bleiben, z.B. durch liegengebliebenen Schnee oder grobe Schmutzreste, da sich dies negativ auf die Ertragsquote und somit die Wirtschaftlichkeit Ihrer Anlage auswirken kann.

Was ist ein Wirkungsgrad? Was bedeutet kWp?

Der Wirkungsgrad beschreibt das Verhältnis von einer bestimmten Menge Nutzleistung (Strom) zu der zugeführten Menge der Energie (hier zB Sonnenlicht) im gleichen Zeitraum. Gute Wirkungsgrade liegen zur Zeit bei ca. 18%.

kWp ist die Abkürzung für Kilo Watt peak (engl. "Spitze"). D.h. die maximale elektrische Leistung von Solarmodulen zu bestimmten europaweit festgelegten Standard-Testbedingungen (STC). Angenommen werden dabei eine Zellentemperatur von 25°C, eine Bestrahlungsstärke von 1000W/m² und ein Sonnenlichtspektrum (gem. AM, engl. Air mass = Luftmasse) von 1,5. Eine PV Anlage mit 5kWp Leistung ist letztendlich eine PV Anlage, die unter der Annahme der Standard-Testbedingungen 5kW Nennleistung generieren kann. 

Windenergie

Werden Kleinwindanlagen staatlich gefördert?

Ja. Kleinwindanlagen fallen auch unter das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) und werden durch Sonderkonditionen bei Krediten und mit der Einspeisevergütung bei der Stromlieferung ans öffentliche Netz gefördert. Die Vergütungssumme bei der Einspeisung ist mit aktuell knapp 9Cent/kWh eher unwirtschaftlich. Hier empfiehlt es sich, den generierten Strom selbst zu verbrauchen.

Da Kleinwindanlagen unter das Erneuerbare Energien Gesetz fallen, werden sie auch in den Förderprogrammen der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) berücksichtigt. Hier werden zinsgünstige Kredite zu Sonderkonditionen an Anlagenbetreiber vergeben, um den Ausbau der grünen Energieversorgung und somit die Energiewende voranzutreiben. Mehr Informationen finden Sie hier.

Manche Bundesländer unterstützen den Bau von Kleinwindanlagen mit Fördermaßnahmen. Auch auf regionaler und lokaler Ebene gibt es mancherorts Fördermöglichkeiten. Wir helfen Ihnen, alle Fördermöglichkeiten für Ihren Standort herauszufinden. 

Was ist für mich besser? PV oder Wind?

Solar und Wind ergänzen sich in der Regel im Jahresverlauf, da die Wintermonate eher viel Wind mit sich bringen, aber weniger Einstrahlung und die Sommermonate eher windarm aber einstrahlungsintensiv sind.

Dennoch gibt es viele Faktoren, die Sie berücksichtigen können, wenn Sie sich für eine Anlagenart entscheiden möchten.

Bei PV-Anlagen bedingen Dachneigung, Dachausrichtung, Einstrahlungswinkel, Schattenwerfer und Verschmutzung den Wirkungsgrad der Anlage. Auch die Sonnenscheindauer und die Menge an direktem und indirektem Licht wirken sich auf den Ertrag aus.

Bei Klein-Windanlagen ist vor allem die Windgeschwindigkeit und die Windintensität von großer Bedeutung. Auch Hindernisse, wie Nachbarhäuser, Bäume etc. wirken sich auf den Wind aus. Je nach Rotorenart benötigen Kleinwindanlagen eine relativ freie Umgebung.

Interessante regelmäßige Messwerte liefert hierzu das Frauenhofer ISE

Brauchen Kleinwindanlagen nicht unheimlich viel Platz?

Nicht unbedingt. Vor allem horizontale Rotoren eignen sich für Gebiete, in denen der Wind keine große Anlauffläche hat, also vor allem im urbanen Bereich. Auch die Anlagengröße wirkt sich auf die Windstärke und -geschwindigkeit aus, die notwendig ist, um die Rotoren in Bewegung zu setzen. Mehr Informationen zu den Rotoren finden Sie hier.

Solarthermie

Wie nutze ich im Winter die Solarkollektoren meiner Solarthemie-Anlage?

Während eine Solarthermie-Anlage im Sommer den Warmwasserbedarf decken kann, ist dies im Winter in der Regel nicht möglich. Das System kann Wasser anwärmen, aber nicht vollständig heizen. Hier empfiehlt sich eine Kombination von Heizsystemen, die sich vor allem in den Sommermonaten auszahlen. Denn auch in den Sommermonaten wird in einem Haushalt warmes Wasser benötigt, hier kann ausschließlich auf die Leistung der Anlage zurückgegriffen werden.

Warum brauche ich nur eine relativ kleine Anzahl an Wärme-Kollektoren?

In Deutschland kann die Technologie der Solarthermie nicht ganzjährig als ausschließliche Wärmequelle genutzt werden. Bei der Planung einer Solarthermie-Anlage wird also darauf geachtet, dass der Warmwasser-Verbrauch der im Haushalt lebenden Personen abgedeckt wird. Durchschnittlich bedeutet das einen Verbrauch von 50Litern/ pro Person und Tag. Hierzu ist eine Kollektorenfläche von ca. 1,50m und ein Speichervolumen von ca 100 Litern notwendig. Größere Speicher brauchen sehr viel Platz. Eine komplette Selbstversorgung mit Wärme lohnt sich zur Zeit mit den finanziellen Auslagen nicht.

Wärmepumpe

Welche Wärmepumpen-Arten gibt es?

Es gibt Luft-, Wasser- und Erd-Wärmepumpen. Das technologische Prinzip ist dabei das Gleiche. Von einer relativ kühlen Ausgangstemperatur wird dabei mit einem mechanischen Antrieb das Element in einem Kreislauf aufgewärmt und mit einer höheren Temperatur abgegeben. VOLTPOOL bietet Luft- und Wasser-Wärmepumpen an.

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